Schwarz ist die Farbe des Erdöls. Das treibt die Wirtschaft an. Weil das globale Ölfördermaximum naht sollen Treibstoff, Strom und anderes Material im Wortsinn aus der Erde wachsen. Doch jede gute Idee kann kontraproduktiv werden, wenn sie verabsolutiert wird. Denn da gibt es noch die Nahrungsmittelkrise, sie wird vermutlich verschärft durch den neuen Kampf um das ursprünglichste aller Gemeingüter: Grund und Boden. Wenn es um Wachstumsfragen geht, habe ich diese Dinge im Kopf. Auf  einer Veranstaltung zu solchen Fragen erlebte ich jüngst einen bemerkenswerten Schlagabtausch. A: „Nachhaltiges Wachstum kann es nicht geben.“ -B: „Aber wir brauchen Wachstum, wir brauchen eine 3. industrielle Revolution.“ – A: „Wie soll sie aussehen?“ – B: „Wir verbrennen Biomasse statt Öl und bauen die Infrastruktur, um die so gewonnene Energie zu importieren.“ – A: „Habe ich Sie richtig verstanden? Läuft der Green New Deal, den sie vorschlagen, auf eine braune Akkumulation hinaus?“  Braun ist die Farbe der Erde. Zwischenrufe und Empörung im Saal …  hier geht’s weiter.