Im Jahr 2001 zwangen Geberländer und Internationaler Währungsfonds Malawi, das Subventionsprogramm für Saatgut und mineralischen Dünger drastisch zurückzufahren und die strategische Getreidereserve zu verkaufen. Verschärft durch erratische Regenfällen führte das im Jahr 2002 zu einer Hungerkatastrophe, die sich im Jahr 2005 wiederholte. Als die malawische Regierung internationalen Ratschlägen zum Trotz die subventionierten Startpakete wieder einführte, verdoppelte sich die Maisernte in Jahresfrist. Doch wie nachhaltig ist diese „kleine grüne Revolution“ und was wären die Alternativen?