Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

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China unterwandert Verband der Staudammindustrie; Kampagne: Mit Recht Kleinbäuerinnen und Landarbeiter schützen; Prozess Veolia gegen „Water Makes Money“; Tansania begrenzt Agrarinvestitionen; Die Weltgeschichte der Milch; Entwicklungspolitik: „Landwirtschaft ist Privatwirtschaft“; u.a.m.

Brasilianisch-Afrikanische Freundschaft beim ‚Land grabbing‘; eine aktuelle Publikation, wie Nahrungsmittelverluste verhindert werden können; ein Schaufenster der Wasserindustrie; Hinweise auf Veranstaltungen, wie „nachhaltige Intensivierung“ beziehungsweise das Entwicklungsministerium die Ernährung sichern wollen; u.a.m.

6. November 2012: Tam Giang-Cau Hai ist die größte Lagune in Südostasien. 70 Kilometer lang erstreckt sie sich nicht weit entfernt von der alten Kaiserstadt Hué an der Ostküste Vietnams. Bis vor einigen Jahren lebten viele Menschen hier noch als „Lagunen-Nomaden“ auf ihren Hausbooten vom Fischfang. Doch durch Überfischung und Umweltschäden sind die Bestände dramatisch zurückgegangen. Die Einwohner des Dorfes Ngu My Thanh versuchen nun, durch schonendere Methoden die Lagune zu retten und sich durch Ökotourismus zusätzliche Einkünfte zu verschaffen.

Im Jahr 2001 zwangen Geberländer und Internationaler Währungsfonds Malawi, das Subventionsprogramm für Saatgut und mineralischen Dünger drastisch zurückzufahren und die strategische Getreidereserve zu verkaufen. Verschärft durch erratische Regenfällen führte das im Jahr 2002 zu einer Hungerkatastrophe, die sich im Jahr 2005 wiederholte. Als die malawische Regierung internationalen Ratschlägen zum Trotz die subventionierten Startpakete wieder einführte, verdoppelte sich die Maisernte in Jahresfrist. Doch wie nachhaltig ist diese „kleine grüne Revolution“ und was wären die Alternativen?

Am fünften und vorerst letzten Tag der Suche nach der Ernährungssicherheit in Senegal sind wir in der Hauptstadt Dakar, um politische Antworten und Lösungen für die Probleme, die wir in den ländlichen Regionen gesehen haben, zu bekommen.

Am vierten Tag der Suche nach der Ernährungssicherheit in Senegal erfahren wir, welche Auswirkungen ein Importstopp für Zwiebeln aus Europa hatte, und diskutieren, ob das Beispiel auch auf andere Agrarprodukte wie Reis übertragen werden kann.

Am dritten Tag der Suche nach der Ernährungssicherheit für Senegal besuchten wir eine Farm, die Wassermelonen für spanische Supermärkte liefert, und trafen Bauern, die berichteten, wie sie ihr Land an Spekulanten und Investoren verloren haben.

Am Dienstag, dem zweiten Tag der Suche nach der Ernährungssicherheit für Senegal, geht es unter anderem um die Auswirkungen des Klimawandels im Sahel und um Ansätze, durch Aufforstung, Zugang zu Wasser und Absicherung von Landnutzungsrechten landwirtschaftliche Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen.

Organisiert von der Entwicklungsorganisation SOS Faim, bereiste ich Anfang Juni den Senegal, um über Ansätze zu einer besseren Eigenversorgung mit Lebensmitteln zu berichten. Denn das kleine westafrikanische Land, das unter anderem drei Viertel seines Reisbedarfs importiert, ist vom Anstieg der Nahrungsmittelpreise besonders betroffen. Zivilgesellschaft und Regierung versuchen nun, diese Abhängigkeit durch eine Steigerung der einheimischen Agrarproduktion zu verhindern. Ein Reise-Tagebuch

Der Aufschwung der Milchwirtschaft ist beispielhaft für die Entwicklung in China. Praktisch aus dem Nichts heraus wurde die Industrie, trotz ständiger Lebensmittelskandale, zu einer Marktmacht – zunächst im Land selbst, jetzt greift sie nach Unternehmen, Farmen und Märkten in anderen Ländern.