Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

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Privatisierte Wasserbetriebe in UK vor dem Zusammenbruch; Land grab und die ‚drei Welten‘ der Landwirtschaft; Fischfarmen in China werden ausgetrocknet; Monsanto gibt Gentechnik in Europa (nicht) auf; Flüsse verbinden in Indien; US-Fleischkonzern Smithfield soll chinesisch werden; u.a.m.

China und Brasilien in Afrikas Agrarsektor; Politische Philosphie des Essens; Oktober 2013, Berlin: Second Global Soil Week; ‚Frankenfish‘ auf dem Weg nach Europa; Forestgrab in China – mit Weltbankhilfe; Agrarinvestitionen im Dienst der Ernährungssicherheit; Die Landfrage in der Konferenz-Maschinerie; Kaffeeprivatisierung in Burundi in der Kritik; u.a.m.:

BRICS-Gipfel in Südafrika; Lebensmittelindustrie: Verlust und Verschwendung; Wer bringt Afrikas Landwirtschaft voran?; Wasserpolitik: ‚Notverkäufe‘ des Tafelsilbers; Sponsorengeld für Gentech-Mais und -Weizen; Agrarkooperation Afrika-Brasilien-China; Experiment mit individuellen Landtiteln in China; u.a.m.

BRICS-Gipfel in Südafrika; Lebensmittelindustrie: Verlust und Verschwendung; Wer bringt Afrikas Landwirtschaft voran?; Wasserpolitik: ‚Notverkäufe‘ des Tafelsilbers; Sponsorengeld für Gentech-Mais und -Weizen; Agrarkooperation Afrika-Brasilien-China; Experiment mit individuellen Landtiteln in China; u.a.m.

Landnutzung für Europas Importe; „Myth Makers“ – Helfer der Gentech-Industrie; Kommunen holen sich Kontrolle über ihr Wasser zurück; Videos im Web über Gentech-Pflanzen; Herbizid stärkt Sino-US-Partnerschaft; Commons – neue Ideen, Ansätze, Allianzen; u.a.m.

Die Jahrestagung der Gentechnik-Lobbyorganisation InnoPlanta e.V. am 4. September 2012 in Gatersleben beklagte die „Über- bzw. Missregulation“ bei der Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa und erging sich in Spekulationen über „Sabotageakte“ bei der erhofften Einführung des „Golden Rice“ im Jahr 2014 in Ländern Südostasiens. Zugleich wurde auf der Tagung unverblümt deutlich, was Gentechnik-GegnerInnen bereits seit 2005 klar ist: Der „Golden Rice“ dient als Rammbock gegen die Sicherheitregularien für Gentechnikpflanzen generell. Aber auch sonst vermittelte der Besuch dieser Veranstaltung interessante Einsichten.

Greenwashing – die Schaffung eines »grünen« Images für Unternehmen – ist in dem Maße, in dem der Neoliberalismus bis in die letzten Winkel unseres Planeten vordringt, immer stärker zum Handlungsfeld der großen Naturschutzorganisationen geworden. Ihre Kohabitation mit McDonalds, Nestlé, diversen Ölkonzernen und dem agroindustriellen Komplex wird gebetsmühlenartig damit begründet, dass man miteinander im Gespräch bleiben müsse, um etwas zu verändern. Der »World Wide Fund for Nature« spricht besonders gern mit Unternehmen des Agrobusiness.

Das Buch „Agrar-Kolonialismus in Afrika. Eine andere Landwirtschaft ist möglich“ von Uwe Hoering, erschienen 2007 im VSA-Verlag, Hamburg, ist jetzt als pdf-Datei (0,9 MB) erhältlich.

Vor kurzem begrüßte der zuständige UN-Sonderberichterstatter, dass Mexiko dem Recht auf Nahrung Verfassungsrang eingeräumt hat. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die verfassungsmäßige Anerkennung dieses Rechts nicht nur eine weitere Inszenierung im Rahmen von Mexikos simulierter Demokratie darstellt, ähnlich wie bei anderen völkerrechtlichen Abkommen. In einer kürzlich veröffentlichten Analyse wurde das nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) als wesentlicher Grund für den in Mexiko herrschenden Hunger identifiziert: Ende 2010 lebten 20 Millionen Einwohner Mexikos in „Ernährungsarmut“, einem Zustand, bei dem die betroffenen Personen sich nicht leisten können, eine ausreichende Menge an Grundnahrungsmitteln zu kaufen.

Anders als bei gentechnisch veränderten Pflanzen erfährt die Öffentlichkeit wenig über die weit fortgeschrittene Entwicklung gentechnisch veränderter Tiere. Ein internationales Symposium über Gentransfer bei Tieren, das die Niederländische Gentechnik-Kommission COGEM kürzlich durchführte, war eine seltene Gelegenheit, mit Managern und Forschern zu diskutieren. Doch deren Reaktion bestand weitgehend aus Schweigen, Ablenken und Diffamieren der Kritik. Ein Tagungsbericht