Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

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Gastbeitrag: Is Africa about to Lose the Right to Her Seed?; September: Dialog über Ernährungssouveränität; Europa ohne Gentech nachhaltiger als US-Landwirtschaft; Indien: Recht auf Wasser – und auf Profit; Entwicklungsplan bedroht Ghanas Fischfarmer; Landgrab: Zahlenspiele; u.a.m.

Chinas Wasser-Zensus revisited; Mosambik darf jetzt in Japan investieren; August 2013: Sommer vorm Geflügelschlachthof; Millionen-Kredite für Bewässerung in Nigeria; Kritik an „Nahrungs-Preis“ für Gentech-Konzerne; „New Deal“ für die bäuerliche Landwirtschaft; Juli 2013: Landraub in Angola; u.a.m.

Weltbank: Was gut ist für das Agrobusiness ….; Nahrungsmittelspekulation „auf dem Rückzug“?; Urbanisierung und die Landfrage in China; Menschenhandel in Thailands Fischindustrie; Versorger hintertreiben Rekommunalisierung; Transparenz-Übung durch ‚Land Matrix‘; u.a.m.

Privatisierte Wasserbetriebe in UK vor dem Zusammenbruch; Land grab und die ‚drei Welten‘ der Landwirtschaft; Fischfarmen in China werden ausgetrocknet; Monsanto gibt Gentechnik in Europa (nicht) auf; Flüsse verbinden in Indien; US-Fleischkonzern Smithfield soll chinesisch werden; u.a.m.

Bilanz staatlicher Agrarpolitik in Afrika; Baumwolle in China; Wasser für die ‚Green Economy‘; Weltweite Fischproduktion auf Rekordstand; ‚Manila Water‘ bleibt Liebling der Weltbank; Boden für Geschäfte; Futtermittel-Wende; u.a.m.

Ethisch essen mit Fleisch; Rekordernten bei Getreide erwartet; Fragwürdiges Lob für Agrarinitiativen der G8; Veranstaltung: Business besiegt den Hunger; Kontroverse um Chinas Hilfe in Afrika; Private Investoren sind wasserscheu; Ausstellung: Landnahme in Phnom Penh; u.a.m.

China und Brasilien in Afrikas Agrarsektor; Politische Philosphie des Essens; Oktober 2013, Berlin: Second Global Soil Week; ‚Frankenfish‘ auf dem Weg nach Europa; Forestgrab in China – mit Weltbankhilfe; Agrarinvestitionen im Dienst der Ernährungssicherheit; Die Landfrage in der Konferenz-Maschinerie; Kaffeeprivatisierung in Burundi in der Kritik; u.a.m.:

Wenn die wöchentliche Artikelsammlung auf farmlandgrab.org ein Indikator ist, dann geht das Land grabbing immer weiter, wenn auch möglicherweise etwas langsamer. Teils haben wohl die breite öffentliche Kritik und der wachsende Widerstand bei Regierungen, Investoren und Institutionen Spuren hinterlassen. Teils werden auch die wirtschaftlichen Risiken großer Agrarinvestitionen deutlich, was dazu geführt haben mag, dass der anfängliche Enthusiasmus gedämpft wurde. Gleichzeitig verlagern sich die Auseinandersetzungen immer stärker auf die nationale Ebene beziehungsweise sogar „aufs Feld“ und liegen damit weitgehend unter dem Wahrnehmungshorizont der internationalen Debatte und Aufmerksamkeit. Damit wird es immer schwieriger, auch nur annähernd den Überblick zu behalten.

Neue Saatgutregelung will Afrikas Bauern abzocken; Eine interdisziplinäre Kontroverse über Hunger; Gender and Agriculture; Milliarden-Subventionen für Chinas Fischereisektor; Wassermärkte in den USA und Australien; Europa unterstützt Bauernorganisationen in Afrika; u.a.m.

In seinem Jahresbericht 2012 sieht das Forschungsinstitut für Ernährungspolitik, IFPRI, China an einem „Wendepunkt“. Nachdem das Land jahrelang bei wichtigen Getreidesorten Selbstversorger war, wurden im vergangenen Jahr zwei bis drei Millionen Tonnen Reis, vier bis fünf Millionen Tonnen Weizen und fünf bis sechs Millionen Tonnen Mais importiert. Andere Beobachter sehen China deswegen gar auf dem Weg in eine „strategische Abhängigkeit“ vom Weltagrarmarkt.