Dem Weltklimarat (IPCC) zufolge wird Mexiko bis zum Jahr 2050 zwischen 13 und 27 Prozent seiner landwirtschaftlicher Nutzfläche verlieren. In den nächsten Jahrzehnten wird mit einer kumulativen Erhöhung der Migration aufgrund klimabedingter Ernteausfälle um sechs bis sieben Millionen Menschen gerechnet, zusätzlich zu der ohnehin seit Jahren stattfindenden Auswanderung aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Misere – so die Einschätzung einer Studie der Princeton Universität (USA). Doch während die mexikanische Regierung mit rhetorischem Umwelt- und Klimaschutz dagegen hält, sind dort Menschen, die sich für diese Ziele tatsächlich einsetzen, Repressionen ausgesetzt.