Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

Wachstumssorgen in der Gentech-Industrie; Entwicklungshilfe für Vertreibungen in Äthiopien; ‚Allianz des Agribusiness‘ klärt Ernährungsfrage; Größter Agrarinvestor in Äthiopien zahlungsunfähig; Agent Orange im Einsatz für die Industrie; Weltbank-Prognosen zu Fischfang und Aquakultur; Konferenz ‚Water-Energy-Food-Nexus‚; u.a.m.

by Duncan Green, Oxfam, 20 February 2014: „People do not protest because they are hungry, but on the basis of powerful ideological justifications that arise from ideas about how food markets should work, the limits set by public opinion on the freedoms of (food) markets in times of scarcity or crises, and the idea that public authorities are responsible to act to protect people’s rights to food at such times.“

Mit neuen Maissorten wird versucht, den Saatgutmarkt aufzumischen.

Seit Jahren gibt es Bestrebungen, mit gentechnisch verändertem ‚Goldenen Reis’ ein verbreitetes Ernährungsproblem, den Vitamin-A-Mangel, anzugehen. Doch bislang hat er in keinem Land eine Zulassung, nicht zuletzt, weil er ein Einfallstor für die Gentechnologie im Nahrungsmittelbereich darstellt. Was mit dem ‚Goldenen Reis’ bislang nicht gelang, soll jetzt mit der Hilfe neuer Maissorten erreicht werden.

‚Eine Farm in Afrika‘ und ‚Wie wollen und werden wir leben?‘
Reportage und Grundlagenartikel für die ‚Fastenaktion 2014‘ von Misereor,
mit Fotos von Hartmut Schwarzbach und Illustrationen von Mira Sievering.

Höherer Nährwert für höhere Gewinne; Agricultural investment ‚principles‘ must be buried; Weltbank als Suchhund für Bergbaukonzerne; Governing the Marine Heritage; Die Bedeutung ‚informeller‘ städtischer Wasserversorgung; China: ‚Land Grabs‘ or ‚Friendship Farms‘? Feuchte Avancen der Landwirtschaft; Europäische globale Seemachtstrategie; u.a.m.

Im August 2013 streikten die Bauern in Kolumbien für mehrere Wochen und stellten die Belieferung der Städte mit Nahrungsmitteln quasi ein. Zusammen mit Studenten, Indigenen und Industriearbeitern, die sich solidarisch erklärten, legten sie das Land lahm. Die Auswirkungen der Freihandelsabkommen mit den USA und Europa auf die Landwirtschaft des Landes und die Empörung über eine damit zusammenhängende Saatgutverordnung waren der zentrale Auslöser. Mit letzterer wurde selbstproduziertes Saatgut für illegal erklärt und dessen Beschlagnahmung und Zerstörung verfügt.
Ein Gastbeitrag von Anne Schweiglervon der Saatgutkampagne

Noch eine Land-Datenbank; Mars lässt Afrikas „Waisenpflanzen“ screenen; „Und die Schweine schauen zurück“; Ökologische Landwirtschaft in Afrika; Globe-spotting: Rückblick, Ausblick; „Eine Farm in Afrika“ und „Wie wollen wir leben?“ New, newer, NEWEST rice varieties for Africa; u.a.m.

Zu Neujahr gehören die Rückblicke auf Ereignisse und Entwicklungen des vergangenen Jahres, die für wichtig erachtet werden, und der Versuch, vorausschauend mögliche Themen und Schwerpunkte zu benennen. Wie sieht das für Globe-spotting anlässlich des Jahreswechsels 2013 zu 2014 aus?

Industrielle Schweinmastanlagen zerstören die Umwelt, rufen gesundheitliche Schäden hervor, verunreinigen das Grundwasser sowie Oberflächengewässer. All das bekommen auch die BewohnerInnen des Perote-Tals im mexikanischen Bundesstaat Veracruz zu spüren. Doch es bedurfte erst des Ausbruchs der vom H1N1-Virus hervorgerufenen Schweinegrippe im Jahr 2009, um die dortigen Verhältnisse ins Rampenlicht der internationalen Öffentlichkeit zu rücken. Der Ursprung dieser zeitweise von der Weltgesundheitsorganisation als globale Epidemie (Pandemie) eingestuften Grippewelle ließ sich in den Ort La Gloria zurückverfolgen. Seit September gehören die Mastfabriken des Perote-Tals dem chinesischen Konzern Shuanghui.

Afrikanische Entwicklungsbank fördert NERICA in Liberia; Saatgut und Ernährungssicherung in Afrika; Agrarinvestitionen und Menschenrecht auf Nahrung; Britisches Programm ‚Hilfe für Handel‘ hilft nicht; China: Umweltschutzgesetz mit Hindernissen; Neue EU-Fischereipolitik tritt in Kraft; Ernährungskrise: Die Risiken nehmen zu; ‚Nachhaltige Intensivierung‘ a la Agrarindustrie; Unfaire Konkurrenz um Land; Alternative Organisation öffentlicher Dienstleistungen; u.a.m.