„Es ist traurig, dass so viele junge Leute die ländlichen Regionen verlassen haben“, bedauert James Mutebi von der Caritas Kampala. Man trifft sie überall in der quirligen, aus allen Nähten platzenden Hauptstadt. An jeder Straßenecke steht ein Pulk von Motorradfahrern, die auf Kunden warten. Die Zahl dieser Boda-Boda-Fahrer ist groß, die Konkurrenz riesig. Viele müssen sich ein Motorrad mieten, vom Verdienst bleibt dann oft nur wenig übrig. Benedict Kalungi kann sie denn auch nur bedauern. „Wenn man es richtig macht, kann man von der Landwirtschaft sehr viel besser leben“, sagt er. Er hat seine eigene kleine Farm, mit Obstbäumen, Kochbananen, Gemüse, Heilkräutern und Gewürzen, auch etwas Kleinvieh. „Wir sind es doch, die die Menschen in den Städten ernähren“, verkündet er stolz. Eine Reportage aus Uganda von Uwe Hoering.

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