Im 21. Jahrhundert blickt der globale Norden mit Demut auf die vergangenen zwei Jahrhunderte zurück, in denen im Zuge der Industrialisierung und Globalisierung die Ressourcen des Planeten in großem Stile ausgebeutet wurden. Während das Wissen um das Ausmaß globaler Umweltzerstörung zunimmt, wird der Ruf nach mehr Umweltschutz in der Öffentlichkeit lauter. Auch die weltweit größten Umweltschutz-Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben sich unlängst grüne Agenden auf die Fahnen geschrieben.
Angelehnt an die von Fairhead et al. (2012) gestellte Frage: „Are contemporary modes of appropriation of land and resources for apparently green ends extensions of processes that have long operated, or are they in some sense qualitatively different?“ setzt sich die von Rene Vesper im Institut für Geografie der Universität Bonn erstellte Hausarbeit mit dem Thema des Green Grabbing auseinander.

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