Vor knapp einem Jahr veröffentlichte ein Team um den französischen Professor Gilles-Eric Séralini Ergebnisse zur krebserregenden Wirkung und anderen Gesundheitsschäden an Ratten, nachdem diese 24 Monate lang mit gentechnisch verändertem NK603-Mais gefüttert wurden. Daraufhin wurde von der Gentechnik-Lobby eine Kampagne losgetreten, die dem Muster zu früheren Anlässen glich. Doch im Fall von Séralini funktionierte das Spiel, die Karriere kritischer WissenschaftlerInnen zu zerstören, nicht. Stattdessen reagierte die Politik, d.h. die EU-Kommission, mit der Ausschreibung von Forschungsgeldern, um die möglichen Effekte im Rahmen einer noch größeren Studie zu untersuchen.

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