Das Buch “Bodenrausch” von Wilfried Bommert erfüllt die Erwartungen des Rezensenten nicht. Die Ursachen des Landgrabbing werden korrekt benannt, aber die Bedienung von Klischees und die simplifizierte Darstellung bestimmter Phänomen ist ärgerlich. Das Buch schließt mit einem Aufruf an die Zivilgesellschaft, die Welternährungskrise dadurch zu lösen, dass „die Politik“ dazu gebracht wird, „Grenzen zu setzen und Schranken aufzubauen“. Radikale Veränderungen, nämlich die Politik selbst in die Hand zu nehmen, sind für Bommert offenbar keine angemessene Antwort auf die Krise.

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