Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

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Dem Basler Agromulti Syngenta auf der Spur; Die guten Absichten der Nahrungsmittelkonzerne; China: Global Environmental Institute; ‘Waisenpflanzen’ bekommen Stiefeltern; Erfolgsbilanz als Wunschdenken der Gentech-Lobby; Pastoralist Knowledge Hub; Weltbank sucht PPP-Berater für Mauretanien; Saatgut für eine andere Landwirtschaft; u.a.m.

Wirtschaftswachstum durch Agrarkorridore; Ernährungssicherheit durch Wasserknappheit bedroht; Chinas Fischerei-Industrie rüstet in der Antarktis auf; Privatisierung der Wasserversorgung in Lagos; Aufbauhilfe für die Fischindustrie in Myanmar; Saatgut in Südasien, Afrika und Europa; Grüngürtel für die moderne Seidenstraße; Nomadische Tierhaltung “nützt der Menschheit”; u.a.m.

Business Parks zur Modernisierung der Landwirtschaft in Afrika; China: Kooperation mit Afrika im Agrarbereich; Noch mehr Leitlinien für Agrarinvestitionen; Den ökonomischen Wert von Wasser bemessen; Politikberatung zum FE2W-Nexus; Machenschaften privater Versorgungsunternehmen im Wassersektor; Weltbank: Politik der Umweltzerstörung; Food safety fears drive business cooperation with China; u.a.m.

Höherer Nährwert für höhere Gewinne; Agricultural investment ‘principles’ must be buried; Weltbank als Suchhund für Bergbaukonzerne; Governing the Marine Heritage; Die Bedeutung ‘informeller’ städtischer Wasserversorgung; China: ‘Land Grabs’ or ‘Friendship Farms’? Feuchte Avancen der Landwirtschaft; Europäische globale Seemachtstrategie; u.a.m.

Am Dienstag, dem zweiten Tag der Suche nach der Ernährungssicherheit für Senegal, geht es unter anderem um die Auswirkungen des Klimawandels im Sahel und um Ansätze, durch Aufforstung, Zugang zu Wasser und Absicherung von Landnutzungsrechten landwirtschaftliche Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen.

Organisiert von der Entwicklungsorganisation SOS Faim, bereiste ich Anfang Juni den Senegal, um über Ansätze zu einer besseren Eigenversorgung mit Lebensmitteln zu berichten. Denn das kleine westafrikanische Land, das unter anderem drei Viertel seines Reisbedarfs importiert, ist vom Anstieg der Nahrungsmittelpreise besonders betroffen. Zivilgesellschaft und Regierung versuchen nun, diese Abhängigkeit durch eine Steigerung der einheimischen Agrarproduktion zu verhindern. Ein Reise-Tagebuch

Die Bank hat angekündigt, bei der UN-Konferenz Nachhaltige Entwicklung aka Rio+20 im Juni in Brasilien neue Initiativen zu Ozeanen und zur Inwertsetzung von Umweltdienstleistungen vorzustellen, wird jedoch von zivilgesellschaftlichen Organisationen wegen ihres Ansatzes von ‘Grünem Wachstum’ angegriffen. Ein Blog-Beitrag des Bretton Woods Projekts:

Finanzspekulation, Industrieansiedlungen und wuchernde Städte bedrohen fruchtbare Böden, Seen und Flüsse. Allerdings geraten Land- und Wasserressourcen auch immer stärker unter die Räder der Agrarindustrie. Ein Beitrag für die aktuelle Ausgabe von politische ökologie 128.

Der Bericht über den Zustand von Böden, Wasser und biologischer Vielfalt, den die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft Ende November vorgelegt hat, bestätigt die schlimmsten Befürchtungen: die Landwirtschaft arbeitet in vielen Regionen am Limit der natürlichen Ressourcen, in manchen sogar darüber hinaus. Als Ausweg aus dem Land- und Wassermangel empfiehlt die FAO eine “nachhaltige Intensivierung”.

Die Regierung in Addis Abeba will im Westen des Landes 245.000 Hektar Zuckerrohrplantagen anlegen und Äthiopien zu einem führenden Zuckerexporteur machen. Das riesige Bewässerungsprojekt im unteren Omo-Tal würde die Lebensbedingungen von bis zu 500.000 Menschen in dieser Grenzregion mit Kenia bedrohen und schwerwiegende ökologische Auswirkungen haben.

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