Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

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In zwei neuen Berichten sorgen sich Weltbank und IFPRI, das Internationale Forschungsinstitut für Ernährungspolitik, um die Entwicklung der Landwirtschaft, besonders in Afrika, um den Hunger und die Armut und machen Vorschläge für Lösungen, bei denen die bäuerliche Landwirtschaft allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielt. Ein Literatur-Bericht.

Die Studie “Resource Revolution”, die im November vergangenen Jahres erschienen ist, hat seither viel Aufmerksamkeit erhalten, und das nicht nur, weil sie “erschreckender Lesestoff” ist, wie ein Kommentator schrieb. Die weltweit operierende Beratungsfirma McKinsey, die die Studie vorlegte, hat einigen Einfluss auf Denken und Handeln in Politik und Wirtschaft.

Der Freistaat wollte nicht: Bis zum Anschlag hatte die bayrische Staatsregierung die von der Europäischen Union vorgeschriebene Veröffentlichung der Agrarsubventionen und ihrer Empfänger für ihren Einzugsbereich verweigert. “Datenschutz” und “Neiddebatte” waren ihre Argumente. Erst als empfindliche Strafen drohten gaben die Bayern schließlich doch noch nach. Jetzt haben sie aus der Not eine Tugend gemacht. Während im bundesdeutschen Register lediglich die nackten Summen angegeben werden, kann in einer speziellen bayerischen Datenbank zudem nachgeschlagen werden wofür die Bauern bzw. Handels-, Verwertungs- und Verarbeitungsbetriebe das Geld bekamen. Nachahmenswert!

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