Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

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Will Bill Gates’ chickens end African poverty?; The global farmland grab in 2016: how big, how bad?; Landgewinnung durch europäische Firmen und Finanzakteure; Hohe Nahrungsmittelpreise verringern Wachstum; Land politics, agrarian movements, and scholar-activism; The role of private sector in rice value chains; Steter Tropfen höhlt die Landnutzungsrechte in China aus; Plädoyer für die ‘Blaue Ökonomie'; u.a.m.

von Uwe Hoering, Oktober 2015:

Die Meldung machte zwar keine großen Schlagzeilen, aber sie wirft ein Schlaglicht auf die internationale Agrar- und Ernährungspolitik: Mitte Oktober, passend zum Welternährungstag, meldeten unter anderem The Guardian: “The Ethiopian government is calling for international assistance to help feed 8.2 million people after erratic rains devastated crop yields.” Deshalb möchte sie noch in diesem Jahr knapp 600 Millionen US-Dollar an Hilfsgeldern haben.

Europa stärkt den Widerstand gegen Gentech in Afrika; Kontroverses Konzept ‘Nachhaltige Intensivierung'; China importiert, Indien exportiert Wasser; Nachhaltige Entwicklung als Geschäftsmodell; ‘Partnerschaft’ von Regierung, Business und Bauern; Geopolitik mit Milch und Käse; Die G7-Ernährungsagenda – enttäuschend; Finanzindustrie verteidigt Nahrungsmittelspekulation; u.a.m.

Nicht selten ruft die Frage, ob und unter welchen Bedingungen die wachsende Weltbevölkerung ausreichend ernährt werden kann, Ratlosigkeit und Unbehagen hervor. Eine negative Antwort würde den Hungertod Hunderter Millionen Menschen mit kaum vorstellbaren gesellschaftlichen Folgen bedeuten. Schließlich sind schon heute zirka 850 Millionen Menschen unterernährt, was bedeutet, dass alljährlich etwa 10 Millionen Menschen an Hunger oder seinen unmittelbaren Folgen sterben. Die Frage, was getan werden müsste, um bei gleichzeitig wachsender Weltbevölkerung von diesem Genozid wegzukommen, wird sehr unterschiedlich beantwortet.

Gentech-Mais löst Streit zwischen Agrarkonzernen aus; Auswertung der Jahrestagung 2014 von Weltbank und IWF; Conference on land policy in Africa; Nachrichten, um satt zu werden; Patentamt verhandelt über Tomate und Brokkoli; Pioneer, Tiger und Shoprite trekken nach Norden; Filmstart: “Jan Satiagraha – Marsch der Gerechtigkeit“; Chinesischer Staudammbauer auf schwarzer Liste der Weltbank; u.a.m.

Bewässerungsprojekte für Reis in Westafrika; Women and Land Rights in Africa; Die “scholar activists” vom Transnational Institute; “Monsanto-Gesetz” auch in Guatemala gestoppt; Weltweite Getreideernte auf Rekordhöhe; Der Griff nach dem Reichtum der Weltmeere; Gates-Stiftung spielt die Gentech-Karte; Online platform on agricultural water management; u.a.m.

Ernährungssicherheit für Chinas Schweine; Hoffnung für den privaten Wassersektor? Ukraine-Konflikt, Weltbank und der Weizenpreis; Rights of Peasants; Why the MDGs were flawed; Can ecological agriculture feed China? Landnahmen in historischer und globaler Perspektive; A review of China’s rangeland management policies; u.a.m.

Von Uwe Hoering, März 2014: Nicht nur die Gas- und Öllieferungen für Europa und die Welt könnten durch den Konflikt um die Ukraine und eventuelle Sanktionen beeinträchtigt werden, sondern auch die Getreideversorgung. Noch sitzt die Welt auf einer Rekordernte, die die Preise bislang stabilisiert hat. Doch Händler in den USA beginnen bereits, über „Konflikt-Aufschläge“ nachzudenken, die Preise für Weizen und Mais steigen.

‘Eine Farm in Afrika’ und ‘Wie wollen und werden wir leben?’
Reportage und Grundlagenartikel für die ‘Fastenaktion 2014′ von Misereor,
mit Fotos von Hartmut Schwarzbach und Illustrationen von Mira Sievering.

Zu Neujahr gehören die Rückblicke auf Ereignisse und Entwicklungen des vergangenen Jahres, die für wichtig erachtet werden, und der Versuch, vorausschauend mögliche Themen und Schwerpunkte zu benennen. Wie sieht das für Globe-spotting anlässlich des Jahreswechsels 2013 zu 2014 aus?

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