Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

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Kubas Landwirtschaft befindet sich in einer wichtigen Phase. Es existieren günstige Voraussetzungen, um mittelfristig Ernährungssouveränität zu erreichen und es besteht der politische Wille, die ehemals industriell geprägte Landwirtschaft Kubas in eine solche zu transformieren, die von hoch produktiven, nachhaltig wirtschaftenden bäuerlichen Betrieben bestimmt wird. Aber der bewunderten »Revolution der Nachhaltigkeit« droht Gefahr aus der eigenen gentechnischen Ecke. Seit kurzem ist die Diskussion um dieses Thema entbrannt.

Kuba: Ausweitung der Nutzfläche, Fokussierung auf Familienbetriebe, ökologischen Anbau und urbane Gemüseproduktion.
Während von progressiven Agrarwissenschaftlern die kubanische Landwirtschaft als erfolgreiches nationales Experiment gepriesen wird, veröffentlichte Dennis Avery im April 2009 einen Artikel mit dem Titel „Cubans Starve on a Diet of Lies“ (Die Kubaner verhungern an einer Nahrung aus Lügen). Eine Gruppe von Autoren unter Federführung des kubanischen Agrarökologen Fernando Funes hat sich die Mühe gemacht haben, die von Avery in die Welt gesetzten Fehlinformationen zu zerpflücken.

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