Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

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UN Decade of Action on Nutrition; USAID partnert vor allem mit US-Konzernen; PPP soll ‘Mutter Ganga’ retten; Nahrungsmittelimporte ein Damoklesschwert; Blue Economy Business and Science Forum; Transregional Food Networks; Mythen und Wahrheiten über GMOs; Fleischindustrie – ein Investitionsrisiko; Forstplantagen in Mosambik; u.a.m.

Buchbesprechung: Aus kontrolliertem Raubbau; Microsoft Upgrade for Nonprofit Organisations; Wasser: Public services under attack; Neue Gentechnik ist auch Gentechnik; Who rules the waves?; WTO möchte wieder bei Agrarfragen mitmischen; Weltbank zweifelt an PPPs – und fördert sie weiter; Privatisierung im Agrarbereich ohne Sinn und Verstand; u.a.m.

Private Infrastrukturfinanzierung teuer und riskant; Saatgutkonzerne erringen Sieg durch die Hintertür; Strategien gegen ‘stillen Hunger'; Crowdfunding für Bildungsarbeit gegen Gentechnik; “Success stories” – eine Literaturliste; China and Brazil in African Agriculture; Der Traum vom Freihandel in Afrika – nächster Anlauf; ‘Frankenfish‘ sucht Laichplätze in Panama; u.a.m.

Umsiedlungspraxis der Weltbank verstößt gegen Richtlinien; Piraten-Schiffe versenken; Mit Via Campesina gegen Konzerne und Freihandel; Tracking livestock programmes worldwide; Privatisierung in Manila aus Unternehmenssicht; Women agricultural workers and the right to food; Der Kritische Agrarbericht 2015; Nachhaltige Entwicklungsziele im Wassersektor; u.a.m.

China: Mehr Fisch, weniger Hühnchen; Korruption verhindert Land grabbing in Nigeria; Investitionsabkommen und die Agrarfrage; Importabhängigkeit bei Nahrungsmittel steigt steil an; Community Land and Resource Rights; Montpellier: Desertif’actions; Lernen von Brasilien – Aufkaufprogramm für Afrika; Teure Perspektiven für Nachhaltigkeitsziele im Wassersektor; Basel: Monsanto & Syngenta; u.a.m.

Handelsabkommen kriminalisieren bäuerliches Saatgut; Niedergang des Rosen-Königs; Understanding the Energy-Water (and Food) Nexus; 4 Herausforderungen, 4 Chancen und 4 Ideen; BMZ beschneidet Kritik an Agrarkonzernen; ‘Stillen Hunger’ bekämpfen; Neue Zahlen zu großflächiger Landnahme; Entwicklungshilfe für Agrar- und Ernährungskonzerne; Gates-Gelder für Forschung statt für Landwirtschaft; u.a.m.

Afrikanische Entwicklungsbank fördert NERICA in Liberia; Saatgut und Ernährungssicherung in Afrika; Agrarinvestitionen und Menschenrecht auf Nahrung; Britisches Programm ‘Hilfe für Handel’ hilft nicht; China: Umweltschutzgesetz mit Hindernissen; Neue EU-Fischereipolitik tritt in Kraft; Ernährungskrise: Die Risiken nehmen zu; ‘Nachhaltige Intensivierung’ a la Agrarindustrie; Unfaire Konkurrenz um Land; Alternative Organisation öffentlicher Dienstleistungen; u.a.m.

In zwei neuen Berichten sorgen sich Weltbank und IFPRI, das Internationale Forschungsinstitut für Ernährungspolitik, um die Entwicklung der Landwirtschaft, besonders in Afrika, um den Hunger und die Armut und machen Vorschläge für Lösungen, bei denen die bäuerliche Landwirtschaft allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielt. Ein Literatur-Bericht.

Entwicklungskorridore für die Agrarindustrie in Afrika

Heutzutage sind keine Kanonenboote mehr nötig, um Zugang für Investoren zu Absatzmärkten und Rohstoffen zu öffnen. Die G8-Regierungen, das Weltwirtschaftsforum, Weltbank und Internationaler Währungsfonds oder private Stiftungen wie Rockefeller und Gates haben ganz andere Waffen, um ökonomische Interessen durchzusetzen. Doch das neue Konzept der ‚Korridore für landwirtschaftliche Entwicklung’ erinnert fatal an koloniale Erschließungsstrategien.

Am fünften und vorerst letzten Tag der Suche nach der Ernährungssicherheit in Senegal sind wir in der Hauptstadt Dakar, um politische Antworten und Lösungen für die Probleme, die wir in den ländlichen Regionen gesehen haben, zu bekommen.

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