Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

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Industrie erstellt Norm für ‘nachhaltigen Reis'; Kritik der Grünen Ökonomie; Africa’s Land Rush; Küstenfischerei will keine ‘Reform’ durch Weltbank; Guten Appetit mit ‘Frankenfish‘; 10 “grundlegende” Texte zu Frauen und Landnutzung; “Unregulated explosive growth” of bottled water industry in China; 2016 wird das Jahr der Hülsenfrüchte; u.a.m.

Zum Jahreswechsel gehören die Rückblicke auf Ereignisse und Entwicklungen des vergangenen Jahres, die für wichtig erachtet werden, und der Versuch, vorausschauend mögliche Themen und Schwerpunkte zu benennen. Wie sieht das für Globe-spotting anlässlich des Jahreswechsels 2014 zu 2015 aus?

Neue Anwältin für das Recht auf Nahrung; The Role of China in World Fisheries; Rückschlag für Coca-Cola in Indien; Wird NRO-Arbeit zu Welternährung ausgehungert? Europa ernährt die Welt, u.a. mit Wein und Schnaps; Weltbank-Studie: Landmärkte fördern die Produktivität; Fleisch – ein zentrales Thema für Klimagerechtigkeit; Soziale Bewegungen und La Via Campesina; u.a.m.

Nicht weniger als einen “dreifachen Gewinn” versprechen Institutionen wie Weltbank und FAO mit der ‘Klima-smarten Landwirtschaft': für die Bauern, die Ernährungssicherheit und für das Klima. Doch der Vorstoß spielt vor allem der Agrarindustrie in die Hände. Ein Beitrag für den Rundbrief 1/2012 des Forum Umwelt&Entwicklung.

Finanzspekulation, Industrieansiedlungen und wuchernde Städte bedrohen fruchtbare Böden, Seen und Flüsse. Allerdings geraten Land- und Wasserressourcen auch immer stärker unter die Räder der Agrarindustrie. Ein Beitrag für die aktuelle Ausgabe von politische ökologie 128.

Als Antwort auf Ernährungskrise, Hunger und Klimawandel propagieren Institutionen wie die Weltbank und die FAO eine „Klima-smarte Landwirtschaft“. Sie soll Ernährungssicherheit bringen, die Landwirtschaft auf die Auswirkungen der Klimaveränderungen vorbereiten und gleichzeitig dazu beitragen, den Klimawandel zu bremsen. Ein „dreifacher Gewinn“ also, wie die Weltbank verspricht – doch die Gewinner könnten am Ende weder das Klima noch die Bauern, sondern die Agrarindustrie sein.

Der Bericht über den Zustand von Böden, Wasser und biologischer Vielfalt, den die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft Ende November vorgelegt hat, bestätigt die schlimmsten Befürchtungen: die Landwirtschaft arbeitet in vielen Regionen am Limit der natürlichen Ressourcen, in manchen sogar darüber hinaus. Als Ausweg aus dem Land- und Wassermangel empfiehlt die FAO eine “nachhaltige Intensivierung”.

Als José Graziano da Silva vergangenen Juni zum neuen FAO-Chef gewählt wurde, gab es selbst von der Entwicklungshilfeorganisation Oxfam Vorschusslorbeeren. Denn der 61-jährige Brasilianer gilt als erfolgreicher Kämpfer gegen den Hunger in der Welt. Ein Gastbeitrag von Norbert Suchanek

Seit dem globe-spotting-Literaturüberblick vom September 2010 gab es eine Reihe interessanter neuer Publikationen und Diskussionen zum Thema Land grab - ein Update:

Die Veröffentlichungen über Land grabbing, also über die Verpachtung oder den Verkauf von großen Ländereien an Investoren und Spekulanten, sind inzwischen so unübersichtlich geworden wie die Landnahmeverträge und -vereinbarungen selbst – ein Versuch, sie ein wenig zu sortieren.

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