Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

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Der europäische Phosphorzyklus könnte vollständig geschlossen werden, wenn die importierten chemischen Phosphatdünger komplett gegen biologische und recyclte chemische Phosphordünger ersetzt würden. Damit stiege die Wasserqualität in Europa und viele andere Probleme wären gelöst. Doch um das zu erreichen, müsste das Diktat der »Marktkräfte« überwunden werden.

Brasilianisch-Afrikanische Freundschaft beim ‘Land grabbing'; eine aktuelle Publikation, wie Nahrungsmittelverluste verhindert werden können; ein Schaufenster der Wasserindustrie; Hinweise auf Veranstaltungen, wie “nachhaltige Intensivierung” beziehungsweise das Entwicklungsministerium die Ernährung sichern wollen; u.a.m.

Finanzspekulation, Industrieansiedlungen und wuchernde Städte bedrohen fruchtbare Böden, Seen und Flüsse. Allerdings geraten Land- und Wasserressourcen auch immer stärker unter die Räder der Agrarindustrie. Ein Beitrag für die aktuelle Ausgabe von politische ökologie 128.

Die Regierung in Addis Abeba will im Westen des Landes 245.000 Hektar Zuckerrohrplantagen anlegen und Äthiopien zu einem führenden Zuckerexporteur machen. Das riesige Bewässerungsprojekt im unteren Omo-Tal würde die Lebensbedingungen von bis zu 500.000 Menschen in dieser Grenzregion mit Kenia bedrohen und schwerwiegende ökologische Auswirkungen haben.

Klimawandel, Agrarkrise und Land grabbing geben der Wasserfrage neue Aktualität. Zahlreiche Konferenzen werden sich in den kommenden Monaten mit dem Themenbereich beschäftigen, darunter die Konferenz zu Wasser, Energie und Ernährung Ende November in Bonn und das World Water Forum im März 2012 in Marseille. Die Privatisierung im Wassersektor spielt zudem in der Debatte um Gemeingüter eine wichtige Rolle – siehe Berlin. Genug Gründe also für ein globe-spotting-SPECIAL zu Wasserpolitik

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