Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

Dem Basler Agromulti Syngenta auf der Spur; Die guten Absichten der Nahrungsmittelkonzerne; China: Global Environmental Institute; ‘Waisenpflanzen’ bekommen Stiefeltern; Erfolgsbilanz als Wunschdenken der Gentech-Lobby; Pastoralist Knowledge Hub; Weltbank sucht PPP-Berater für Mauretanien; Saatgut für eine andere Landwirtschaft; u.a.m.

UN Decade of Action on Nutrition; USAID partnert vor allem mit US-Konzernen; PPP soll ‘Mutter Ganga’ retten; Nahrungsmittelimporte ein Damoklesschwert; Blue Economy Business and Science Forum; Transregional Food Networks; Mythen und Wahrheiten über GMOs; Fleischindustrie – ein Investitionsrisiko; Forstplantagen in Mosambik; u.a.m.

Africa Enterprise Challenge Fund (AECF); Blue Carbon: Ocean Grabbing in Disguise?; Recht auf Wasser und Entwicklungszusammenarbeit; “Gates-Stiftung gehört auf den Prüfstand”; The Italian water movement; 22. März 2016 World Water Day; ‘Gelbe Karte’ gegen Sklaverei in der Fischindustrie; Landgrab: “Big, big problem”; u.a.m.

The State of the World’s Animal Genetic Resources; ChemChina bietet 43 Milliarden für Syngenta; Der kritische Agrarbericht 2016; Weltbank hofft auf Durchbruch bei PPP-Projekten im Wasserbereich; Plotting the course: COP21 and agriculture; First World Ocean Assessment; Enabling the Business of Agriculture 2016; Biotechnologien für Kleinbauern; u.a.m.

Das Verhältnis zwischen agrochemischer Industrie, landwirtschaftlichen Produzenten und Verbrauchern wirft nicht nur ein Schlaglicht auf den Zustand unserer Landwirtschaft, sondern auch auf den unserer Demokratie. Das lässt sich anhand des Streits um die weitere Genehmigung des Wirkstoffs Glyphosat, auch Bestandteil des Breitband-Unkrautvernichtungsmittels »Roundup«, zeigen, von dem bereits vor fünf Jahren bei einem Jahresumsatz von knapp 4 Milliarden US-Dollar etwa 610.000 Tonnen weltweit eingesetzt wurden.

by Uwe Hoering, January 2016: In October 2013, Xi Jinping, head of China’s government and communist party, announced the initiative “One Belt, One Road”: With the “New Silk Road”, transport and trade routes between China, Central Asia and Eastern Europe are to be expanded and a network of roads, railway lines and pipelines in the region to be build. This would become a kind of backbone for “Economic Corridors”. Besides opening up new trade routes that would make China more independent from maritime shipping routes and better access to existing and new markets, the initiative also aims at access to oil, gas and other natural resources – including land and water.

Afrique-Europe-Interact; WTO ohne Entwicklungsagenda; The Clever Ambiguity of “Climate Smart Agriculture”; Mobilization in the Brazilian countryside; Investoren bestimmen Umsetzung des Rechts auf Land; CO2 im Meer versenken und damit Armen helfen; China: Rural Labor in Transition; Water services back under public control; u.a.m.

Am 12. November veröffentlichte die Europäische Agentur für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ihre Schlussfolgerung zur Bewertung des Herbizidwirkstoffs Glyphosat, der von der WHO-Agentur für Krebsforschung (IARC) als “wahrscheinlich krebserregend beim Menschen” eingestuft wurde, was eine weitere Genehmigung dieses Wirkstoffs in Europa mit größter Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen hätte, wenn die EFSA sich dieser wissenschaftlich fundierten Bewertung angeschlossen hätte – hat sie aber nicht. Anfang Dezember 2015 wurde der entscheidende Teil der EFSA-Schlussfolgerungen, jene zu den Krebsstudien an Labormäusen, einer kritische Analyse unterzogen. Zu diesem 10-seitigen englischsprachigen Dokument gibt es jetzt eine deutsche Zusammenfassung.

Die „neuen Philanthropen“, wie sich die Milliardäre des 21. Jahrhunderts nennen, schaffen mit ihren Stiftungen unter Umgehung demokratischer Entscheidungsprozesse die Voraussetzungen für die Ausdehnung der Märkte transnationaler Konzerne. Verbrämt durch einen Diskurs der Armutsbekämpfung, fördern sie die Entstehung einer neuen agrarischen Mittelschicht im subsaharischen Afrika, die ausreichend zahlungskräftig ist, um sich die Segnungen einer neuen Grünen Revolution leisten zu können. Mangel an Demokratie ist eine wesentliche Voraussetzung dafür. Zwar behauptet die Grüne Revolution 2.0, dass sie die afrikanischen KleinbäuerInnen aus der Armutsfalle ziehen wolle, doch gerade diese profitieren nicht davon! Die eigentlichen Nutznießer des neuen landwirtschaftlichen Booms sind – wie Untersuchungen in Kenia und Sambia zeigen – reiche Städter, in der Mehrzahl Regierungsangestellte, die sich in die Landwirtschaft einkaufen.

Internationales Monsanto-Tribunal; German Food Partnership verliert Schirmherrn; Agrarökologische Landwirtschaft in Afrika; Wasserpolitik: “Privatisation does not make a big difference“; Menschenfreunde als Entwicklungsstrategen; Synthetic Biology and Climate Smart Agriculture; Die Krise der ärmsten Länder hält an; China: Small-scale farmers in the face of modernisation; u.a.m.

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