Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

Der europäische Phosphorzyklus könnte vollständig geschlossen werden, wenn die importierten chemischen Phosphatdünger komplett gegen biologische und recyclte chemische Phosphordünger ersetzt würden. Damit stiege die Wasserqualität in Europa und viele andere Probleme wären gelöst. Doch um das zu erreichen, müsste das Diktat der »Marktkräfte« überwunden werden.

Im 21. Jahrhundert blickt der globale Norden mit Demut auf die vergangenen zwei Jahrhunderte zurück, in denen im Zuge der Industrialisierung und Globalisierung die Ressourcen des Planeten in großem Stile ausgebeutet wurden. Während das Wissen um das Ausmaß globaler Umweltzerstörung zunimmt, wird der Ruf nach mehr Umweltschutz in der Öffentlichkeit lauter. Auch die weltweit größten Umweltschutz-Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben sich unlängst grüne Agenden auf die Fahnen geschrieben.
Angelehnt an die von Fairhead et al. (2012) gestellte Frage: „Are contemporary modes of appropriation of land and resources for apparently green ends extensions of processes that have long operated, or are they in some sense qualitatively different?” setzt sich die von Rene Vesper im Institut für Geografie der Universität Bonn erstellte Hausarbeit mit dem Thema des Green Grabbing auseinander.

Will Bill Gates’ chickens end African poverty?; The global farmland grab in 2016: how big, how bad?; Landgewinnung durch europäische Firmen und Finanzakteure; Hohe Nahrungsmittelpreise verringern Wachstum; Land politics, agrarian movements, and scholar-activism; The role of private sector in rice value chains; Steter Tropfen höhlt die Landnutzungsrechte in China aus; Plädoyer für die ‘Blaue Ökonomie'; u.a.m.

Rahmenbedingungen für Milchindustrie in Afrika; Europa-Parlament will die ‘New Alliance’ verbessern; Oktober 2016: Monsanto-Tribunal; Konzentrationswelle in der Agrarindustrie; Zunehmende Probleme in China durch Schwermetalle in Böden; Committee on World Food Security (CFS); Bioökonomie als Raubbau der Zukunft?; März 2017: Global Peasants Rights; u.a.m.

Dem Basler Agromulti Syngenta auf der Spur; Die guten Absichten der Nahrungsmittelkonzerne; China: Global Environmental Institute; ‘Waisenpflanzen’ bekommen Stiefeltern; Erfolgsbilanz als Wunschdenken der Gentech-Lobby; Pastoralist Knowledge Hub; Weltbank sucht PPP-Berater für Mauretanien; Saatgut für eine andere Landwirtschaft; u.a.m.

UN Decade of Action on Nutrition; USAID partnert vor allem mit US-Konzernen; PPP soll ‘Mutter Ganga’ retten; Nahrungsmittelimporte ein Damoklesschwert; Blue Economy Business and Science Forum; Transregional Food Networks; Mythen und Wahrheiten über GMOs; Fleischindustrie – ein Investitionsrisiko; Forstplantagen in Mosambik; u.a.m.

Africa Enterprise Challenge Fund (AECF); Blue Carbon: Ocean Grabbing in Disguise?; Recht auf Wasser und Entwicklungszusammenarbeit; “Gates-Stiftung gehört auf den Prüfstand”; The Italian water movement; 22. März 2016 World Water Day; ‘Gelbe Karte’ gegen Sklaverei in der Fischindustrie; Landgrab: “Big, big problem”; u.a.m.

The State of the World’s Animal Genetic Resources; ChemChina bietet 43 Milliarden für Syngenta; Der kritische Agrarbericht 2016; Weltbank hofft auf Durchbruch bei PPP-Projekten im Wasserbereich; Plotting the course: COP21 and agriculture; First World Ocean Assessment; Enabling the Business of Agriculture 2016; Biotechnologien für Kleinbauern; u.a.m.

Das Verhältnis zwischen agrochemischer Industrie, landwirtschaftlichen Produzenten und Verbrauchern wirft nicht nur ein Schlaglicht auf den Zustand unserer Landwirtschaft, sondern auch auf den unserer Demokratie. Das lässt sich anhand des Streits um die weitere Genehmigung des Wirkstoffs Glyphosat, auch Bestandteil des Breitband-Unkrautvernichtungsmittels »Roundup«, zeigen, von dem bereits vor fünf Jahren bei einem Jahresumsatz von knapp 4 Milliarden US-Dollar etwa 610.000 Tonnen weltweit eingesetzt wurden.

by Uwe Hoering, January 2016: In October 2013, Xi Jinping, head of China’s government and communist party, announced the initiative “One Belt, One Road”: With the “New Silk Road”, transport and trade routes between China, Central Asia and Eastern Europe are to be expanded and a network of roads, railway lines and pipelines in the region to be build. This would become a kind of backbone for “Economic Corridors”. Besides opening up new trade routes that would make China more independent from maritime shipping routes and better access to existing and new markets, the initiative also aims at access to oil, gas and other natural resources – including land and water.

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