Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

Innovative Ausbeutung im industriellen Reisanbau; Financial transformation of agro-food supply chains; Energy and Water in rural Africa; Lufthansa steigt in den Anbau von Energiepflanzen ein; Beschränkte Partnerschaften im Agrarbereich; Literaturübersicht: Frauen und Landwirtschaft; Food Movements in China and Germany; Bioökonomie und nachhaltige Entwicklung; u.a.m.

Von Bretton Woods bis ‘Troika’ – Chronik des IWF; Expansion der Supermarktketten; Private Versorgungsunternehmen verlieren weitere Städte; PPP in developing countries; Offizielle Hungerzahlen kurz vor dem Ziel; “Global water scene not as rosy as officially painted“; ‘Grüne Revolution’ will Investoren und Armen helfen; Energiepflanzen bei Investoren begehrt, aber riskant; u.a.m.

von Uwe Hoering, September 2014: In einem langen Artikel in der renommierten, auflagenstarken Zeitschrift ‘The New Yorker‘ reitet der Journalist Michael Specter, bekennender Befürworter der Gentechnologie im Agrarbereich, eine heftige Attacke gegen Vandana Shiva als eine – so Specter – „Heldin für Anti-GMO-Aktivisten in aller Welt “. Die indische Aktivistin führt wie kaum eine andere die Kritik an Globalisierung, industrieller Landwirtschaft und Gentechnologie in der Landwirtschaft öffentlich und offensiv – ihre zahllosen Auftritte, Interviews, Bücher und Kampagnen haben wesentlich dazu beigetragen, den Widerstand gegen Gentechnologie in der Landwirtschaft im Besonderen und gegen die globalisierte Agrarindustrie im Allgemeinen zu stärken, besonders in Europa und den USA.

Bewässerungsprojekte für Reis in Westafrika; Women and Land Rights in Africa; Die “scholar activists” vom Transnational Institute; “Monsanto-Gesetz” auch in Guatemala gestoppt; Weltweite Getreideernte auf Rekordhöhe; Der Griff nach dem Reichtum der Weltmeere; Gates-Stiftung spielt die Gentech-Karte; Online platform on agricultural water management; u.a.m.

Neue Anwältin für das Recht auf Nahrung; The Role of China in World Fisheries; Rückschlag für Coca-Cola in Indien; Wird NRO-Arbeit zu Welternährung ausgehungert? Europa ernährt die Welt, u.a. mit Wein und Schnaps; Weltbank-Studie: Landmärkte fördern die Produktivität; Fleisch – ein zentrales Thema für Klimagerechtigkeit; Soziale Bewegungen und La Via Campesina; u.a.m.

Ernährungssicherheit für Chinas Schweine; Hoffnung für den privaten Wassersektor? Ukraine-Konflikt, Weltbank und der Weizenpreis; Rights of Peasants; Why the MDGs were flawed; Can ecological agriculture feed China? Landnahmen in historischer und globaler Perspektive; A review of China’s rangeland management policies; u.a.m.

FAO-Richtlinien für nachhaltige Kleinfischerei; Aktualisierte Neuauflage von Agropoly; Abkommen über genetische Ressourcen ratifiziert; Ökologischer Brückenbau durch IFOAM; Internationale Kampagne gegen ProSavana; Weltbank: Schutz für Umwelt und Bevölkerung wird aufgeweicht; Wassermangel gefährdet Ernährungssicherheit in China; Kritik an Allianz für ‘klima-smarte Landwirtschaft’; Japanische Investoren entdecken den Wassermarkt; u.a.m.

In Mexiko werden pro Hektar 16mal so viele Insektizide versprüht wie in Deutschland. Das Pesticide Action Network (PAN) veröffentlicht in regelmäßigen Abständen eine globale Liste hochgefährlicher Pestizide und fordert, diese aus dem Verkehr zu ziehen. Die Einstufung als »hochgefährlich« basiert auf den offiziellen Einschätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderer Institutionen. Bayer Cropscience und BASF beherrschen rund 30 Prozent des globalen Pestizidmarktes und haben Niederlassungen in Mexiko. Dort vertreiben sie 80 Pflanzenschutzmittel, die in die Kategorie »hochgefährlich« fallen. Fünf von ihnen sind in der EU verboten. Es stellt sich die Frage, warum solche Mittel in Ländern wie Mexiko zur Anwendung kommen, obwohl die dortigen Bedingungen für den Schutz von Mensch und der Umwelt schlechter sind als in Europa.

Zivilgericht stoppte Genmaisanbau. Agrarmultis laufen Sturm gegen das Urteil. Wissenschaftler starten internationale Kampagne zur Verhinderung von Agrogentechnik.

Seit Mitte der 1990er Jahre bemühen sich die Gentechnikkonzerne, in Mexiko Fuß zu fassen. Bei Baumwolle und Soja ist es ihnen bereits gelungen. Beim gentechnisch veränderten Mais schien Ende 2011 die letzte Hürde gefallen zu sein, aber inzwischen gibt es wieder Hoffnung.

Wasser-Landwirtschaft-Profit-Nexus; Should China replicate the US factory farming model?; Schweine für Afrika; Weltbank empfiehlt mehr Land grabbing durch China; Investitionen gegen Hunger; OCEAN2012 – transforming European Fisheries Policy; Grüne Revolution treibt Höfesterben in Indien; Eine Farm in Afrika als Online-Spiel; u.a.m.