Agrardebatte

zu Welternährung und globaler Landwirtschaft

Wasser-Landwirtschaft-Profit-Nexus; Should China replicate the US factory farming model?; Schweine für Afrika; Weltbank empfiehlt mehr Land grabbing durch China; Investitionen gegen Hunger; OCEAN2012 – transforming European Fisheries Policy; Grüne Revolution treibt Höfesterben in Indien; Eine Farm in Afrika als Online-Spiel; u.a.m.

Risikoabsicherung für Agrarinvestoren; Gentech-Kontamination als “Naturereignis”; Mit Richtlinien gegen den illegalen Fischfang; Bäuerliche Landwirtschaft verliert an Boden; Reisanbau in Westafrika wächst schneller als Konsum; Beendigung der Milchquote treibt Exporte nach Afrika; Gentech-Nahrung – Mythen und Wahrheiten; Millennium-Dörfer vs. Grüne Revolution; Das “progressivste Wasserunternehmen Afrikas”; u.a.m.

Fangverbot auf den Weltmeeren soll Bestände retten; Die Zukunft der Nahrung – eine Standortbestimmung; Nächste Generation von Genpflanzen und Herbiziden; Wassermärkte legen Landwirtschaft trocken; “Stadt Land Food”-Festival; Rethinking Public Services in the Global South; Knebelverträge bei der Tabakproduktion in Afrika; Konferenz der US-Regierung beansprucht Ozean; Nachwuchssorgen in der Landwirtschaft – weltweit; u.a.m.

Referendum gegen Privatisierungspläne der ‘Troika’; Why is Coca-Cola championing land rights?; Prinzipien für Agrarinvestitionen – Erste Lesung; ‘Neue Afrika-Politik’ des BMZ – agrarpolitisch nix Neues; Der Widerstand gegen Genpflanzen steht; China: Alle Kräfte für den Fischfang in Afrika; EU-Aktionsplan für ‘Blaue Wirtschaft’; Europa Spitze bei Weizenexporten und Fischimporten; u.a.m.

“Das Geld der Wasserkunden fließt in den Betrieb”; Chinas Exporte drücken die Weltmarktpreise für Dünger; Blue Ribbon Panel: Indispensable Ocean; ‘Monsanto-Gesetz’ zu Saatgut in Chile gestoppt; “Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne”; BRICS im Agrarbereich in Afrika; Erster Auftritt von Premier Li Keqiang in Afrika; Chinesische Bauern in Sambia – Ein Interview; Ernährungssicherheit durch Getreidereserven; u.a.m.

EU-Fischereipolitik: Viele Wörter, wenig Taten; Weltbank prüft ‘land grab’ durch Kautschukplantagen; Weltagrarkulturerbe; Freigehandelter Fisch aus Island für China; Mit einer App Lebensmittelskandale bekämpfen; World Water Week: ‘Energy and Water‘; Ernährung – Agrobusiness oder Agrikultur; Troubled waters of ocean governance under scrutiny; u.a.m.

Mir der Forderung „Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ verbindet sich ein postindustrielles Konzept bäuerlicher, solarer Landwirtschaft, die lokale und regionale Stoff- und Wirtschaftskreisläufe so integriert und optimiert, dass Effizienzschübe möglich werden. Es geht also nicht darum, in jene Art vor-fossiler Landwirtschaft zurückzufallen, die knapp ein Drittel der gesamten Fläche zur Energieversorgung von Pferden und anderen Zugtieren einsetzte. Aber wenn wir vermeiden wollen, dass schwindende natürliche Ressourcen zu globalem Mord und Totschlag führen, bleibt uns nur radikales Umdenken und Handeln. Mit dieser Thematik setzt sich der Beitrag in den „Münchner Stadtgesprächen“ (in der PDF auf Seite 4-6) vom April 2014 auseinander.

Europäische Agrarinvestoren entdecken Sambia; Food Sovereignty: A Critical Dialogue; Schutz der Küstengewässer soll Gewinn bringen; Dünger und Diesel treiben Treibhauseffekt; Film: Der letzte Fang; Rindern, Bauern und Seen wird das Wasser abgestellt; Feminist Economics: Land, Gender, and Food Security; Remunicipalisations in Europe and beyond; u.a.m.

Die industrielle Landwirtschaft ist an den Verbrauch fossiler Brennstoffe gekoppelt. Kleinbauern produzieren energieeffizienter als Großbetriebe. Im Extremfall ergibt sich ein Unterschied um bis zum Hundertfachen zwischen den beiden Anbausystemen, d.h. in der industriellen Landwirtschaft werden bis zu zehn Kilokalorien und mehr aufgewendet, um eine Kilokalorie Nahrung zu erzeugen. In der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, bei der auf den Einsatz von Agrochemikalien und schwerer Technik verzichtet wird und wo durch agrarökologische Methoden trotzdem gute Erträge gesichert werden, können aus einer Kilokalorie extern zugeführter Energie bis zu zehn Kilokalorien Nahrung entstehen. Insofern ist die von internationalen Institutionen und westlichen Regierungen forcierte Umstellung der kleinbäuerlichen Produktion in den Ländern des Südens auf eine inputintensive Landwirtschaft in hohem Maße unverantwortlich, denn die Folgen bei Erschöpfung der Erdölvorräte sind absehbar.

China zahlt Lehrgeld in Mosambik; Good news über Fracking-Technologie sind bad news; Weltbank: Wettbewerb um günstigste Investitionsbedingungen; Global Ocean Action Summit; Landgrabbing for Nigeria’s rice revolution; EU straft die ‘kleinen Fische’ für illegalen Fischfang; Videos and stories about land grabbing in Asia; Die Zukunft von Wassermärkten; u.a.m.